Indigene Stämme und Völker Nordamerikas

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Diese Homepage wird demnächst wieder aktualisiert, während die unten stehende Homepage ab Anfang Oktober nicht mehr verfügbar ist:

Erich's, Ulli's und Zwergschnauzer Jazzy's Welt 

Ich bitte Euch daher, in naher Zukunft wieder die aktualisierte  Seite zu besuchen, die sich in Zukunft mit den nativen Völkern und Stämmen Nordamerikas beschäftigen wird. Eine positive Rückmeldung oder ein positiver Gästebucheintrag würde mich freuen.

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Audi-Nostalgierennen - Cap San Marco 1969 - Dachstein von der Gosau-Lacke - Szene aus "Der mit dem Wolf tanzt"

Ich freue mich, dass Sie meine Internet-Präsenz besuchen. Sie finden auf dieser Website in Zukunft Basisinformationen und auch einige tiefergehende Abhandlungen zu den indigenen Stämmen und Völkern Nordamerikas.

Ohne Worte...

JAZZY

Seit 24.05.2009 haben wir ein neues Familienmitglied, naehmlich die schwarze Zwergschnauzerhuendin "Jazzy". Sie bereichert unser Leben mit ihrer wunderbar liebevollen, manchmal auch "schnauzersturen" Art. Wir wuerden sie nie mehr hergeben.

Jazzy von der schwarzen Bruecke

Der Zwergschnauzer ist eine verkleinerte Ausführung des Schnauzers mit einer Schulterhöhe von 30-35 cm. Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhhaarig, elegant, das verkleinerte Abbild des Schnauzers, ohne die Mängel zwerghafter Erscheinung. Es gibt ihn in den Farben schwarz, pfeffersalz, schwarz-silber und weiss. Er ist ein charaktervoller, treuer Begleiter der täglich seine Bewegung verlangt und als Begleit- und Familienhund überzeugt. Er ist ein unbestechlicher Wächter für Haus und Heim. Klugheit, Unerschrockenheit, Robustheit, Wachsamkeit und Ausdauer zeichnen den Zwergschnauzer aus. Sein schneidiges Temperament, gepaart mit bedächtiger Ruhe, misstraurisch gegen Fremde, wachsam, anhänglich und treu gegen Herrchen/Frauchen und Familie machen den Zwergschnauzer zum angenehmen Begleiter, der auch in einer kleinen Wohnung problemlos gehalten werden kann.

Nachruf

Es gilt für die Zeit Ende 2007 bis Ende 2008 noch ein paar traurige Informationen über verstorbene Ikonen des indianischen Widerstandes, der indianischen Literatur und Musik nachzutragen und diese zu würdigen:

Floyd "Red Crow" Westerman 

Geb. am 17. August 1936 in der Lake Traverse Indian Reservation, South Dakota
Gestorben am 13. Dezember 2007 in Los Angeles, California

Floyd „Red Crow“ Westerman war Dakota-Indianer und wuchs in der Reservation Sisseton-Wahpeton im US-Bundesstaat South Dakota auf. Als Jugendlicher wurde er von seinen Eltern getrennt und in einer sogenannten „Boarding School“ untergebracht, in der man sich bemuehte, ihm Sprache und Werte seines Volkes „auszutreiben“. Waehrend dieser Zeit lernte er Dennis Banks kennen, der 1968 einer der Gruender des AIM wurde und wurde dann selbst Mitglied dieser Buergerrechtsgruppe. Als Schauspieler wurde er unter anderem durch seine famosen Darstellungen traditioneller Indianer u.a. in den Filmen "Der mit dem Wolf tanzt", "Clearcut" (in Deutschland "Die Rache des Wolfes") und diversen anderen Filmen und Fernsehproduktionen bekannt.

Als Musiker veroeffentlichte er drei "Country-Alben", in denen es textlich allerdings nicht countrylike zuging - die Texte handelten ausschliesslich vom indianischen Widerstand. Seine Stimme klingt ein wenig nach Johnny Cash, der auch sein großes Vorbild als Sänger war, dennoch ist seine Musik sehr eigenstaendig und beinhaltet auch indianische Elemente. Er veroeffentlichte drei CDs und zwar 1969 "Custer Died for Your Sins", 1982 "The Land is Your Mother" und zuletzt 2006 "A Tribute to Johnny Cash".

Nun ist er eingegangen in die ewigen Jagdgruende aber in unseren Herzen wird er weiterleben und seine Filme sowie seine Musik werden uns auf unserem weiteren Weg begleiten.

Richard Erdoes

Geboren am 7. Juli 1912 in Frankfurt
Gestorben am 16. Juli 2008 in Santa Fe, New Mexico

Der Grafiker, Fotograf und Schriftsteller Richard Erdoes, zu dessen erfolgreichsten Buechern die Biografien des traditionellen Lakota-Medizinmannes "John Fire Lame Deer" - genannt auch "Tahca Ushte", dessen Sohn "Archie Fire Lame Deer" sowie der 1973 an der Besetzung von Wounded Knee beteiligten Halbindianerin "Mary Crow Dog" zaehlen ist im hohem Alter von 96 Jahren gestorben.

Seine kuenstlerische Ausbildung machte er in Wien, Berlin (u.a. bei Kaethe Kollwitz) und Paris in Ethnologie, Archaeologie, Anthropologie und Kunst. Er lebte in Frankfurt, Berlin, Budapest, Paris, auf dem Balkan und in Italien. Ein von ihm ueberlieferter Spruch lautete: "Ich bin eine Verkoerperung des alten vielrassigen, vielsprachigen Oesterreich-ungarischen Reiches. Ich war zu gleichen Teilen Oesterreicher, Ungar, Deutscher, und ich war zu gleichen Teilen katholisch, protestantisch, juedisch, sogar ein bisschen mohammedanisch."

1940 flüchtete er vor den Nazis nach Amerika und landete in New York. Dort wurde er bald als angesehener Illustrator und Fotograf unter anderem fuer die Magazine Time, Life und National Geographic taetig.

In den 60er Jahren wurde er beauftragt, eine Arbeit ueber die amerikanischen Indianer von Sued Dakota zu machen. Waehrend dieser Arbeit freundete er sich mit John Fire Lame Deer an, einem der letzten traditionellen Medizinmaenner. Diese Freundschaft fuehrte dazu, dass Lame Deer ihn auserkor, seine Biografie zu schreiben. So entstand, obwohl Erdoes bis dahin wenig Erfahrungen als Schriftsteller hatte, der Bestseller "Tahca Ushte - Medizinmann der Sioux". Spaeter waehlte ihn auch dessen Sohn Archie als Co-Autor und es entstand das Buch "Archie Fire Lame Deer - Medizinmann der Sioux", ein weiterer Bestseller der Indianerliteratur.

Auch die bewegende Geschichte der Halbblut-Sioux Indianerfrau Mary Brave Bird (auch "Mary Crow Dog"), die zeitweise mit dem Medizinmann Leonard Crow Dog verheiratet war, wurde von ihm als Co-Autor niedergeschrieben. Die dramatischen Lebensaufzeichnungen (unter anderem brachte sie ihren Sohn Pedro bei der Besetzung von Wounded Knee im Jahre 1972 zur Welt) "Lakota Woman" und "Ohitika Woman" sollten Pflichtlektuere fuer jeden am indigenen Amerika interessierten sein. 

Im Rahmen dieser Taetigkeiten bekam Erdoes auch sehr guten Kontakt mit dem indianischen Widerstand um die AIM-Gruppe und beteiligte sich in diesem Rahmen auch an verschiedenen Aktionen, welche die Willkuerherrschaft der amerikanischen Regierung gegenueber den Ureinwohnern anprangerten.

Richard Erdoes lebte seit langem in Santa Fe und war bis zu seinem Ableben in der amerikanischen Buergerrechtsbewegung aktiv. "Inyan Wasicun" (Steinweisser Mann) - wie ihn seine indianischen Freunde nannten - wird immer in unseren Herzen weiterleben, seine Bücher sind ein Dokument des indianischen Lebens im Einklang mit der Natur und dem Grossen Geist. Er wird in steter Erinnerung bleiben.

Tony Hillerman

Geboren am 27. Mai 1925 auf einer Farm nahe Sacred Heart, Oklahoma
Gestorben am 26. Oktober 2008 in Albaquerque, New Mexico

Anthony Grove Hillerman wurde in aermlichen Verhaeltnissen geboren. Die Eltern betrieben eine Farm und einen kleinen Laden auf dem Territorium der Potawatomi-Indianer, was kaum genug Geld zum Leben brachte. Hillerman besuchte eine Schule im Reservat, in der vornehmlich indianische Kinder und nur eine Handvoll weißer Kinder der umliegenden Farmen unterrichtet wurden – er selbst bezeichnet sich als eine "Ein-Personen-Minderheit" - und lernte schnell, was es bedeutet, im eigenen Land ein Aussenseiter zu sein. Allerdings lernt er dadurch auch die Kultur und Lebensweise der Indianer kennen.

1943 meldete sich Hillerman zur Army, wurde in Frankreich schwer verwundet und 1945 mit diversen Auszeichnungen aus der Armee entlassen. Hillerman, der eigentlich Ingenieur werden wollte, schrieb sich an der University of Oklahoma für das Fach Journalismus ein. Nach dem Abschluss arbeitete er als Reporter für Zeitungen und Nachrichtenagenturen in Oklahoma und Texas (u.a. als Polizeireporter in der Industriestadt Borger, Texas, wo er in kurzer Zeit mit allen moeglichen Vergehen zu tun hatte).

Als verheirateter Vater mehrerer Kinder zog er Mitte der 50er Jahre nach New Mexico und wurde Herausgeber einer Zeitung. Zwei Jahrzehnte später versuchte sich Hillerman, nun gut vierzig Jahre alt, neu zu orientieren. Er schrieb sich an der University of New Mexico im Fach Englisch ein und erwarb mit Abschluss des Studiums seinen Magister.

In den spaeten sechziger Jahren begann Hillerman, Geschichten zu schreiben und entwickelte seine eigene literarische Idee, einen Kriminalroman mit einem Navajo-Ermittler. Mit dem „Erfolg“, dass seine Agentin (der die Krimihandlung gefiel) ihm raet, das „Indianer-Zeugs“ zu streichen. Die Lektorin seines Verlages wollte aber, dass er die Figur des Navajo-stämmigen Polizisten Joe Leaphorn ausbaut.

„The Blessing Way“ (in Deutschland „Wolf ohne Faehrte“) ist der Beginn einer Serie von Romanen, an denen Hillerman in den folgenden Jahrzehnten erfolgreich arbeitete (siehe: Literatur). Den Abschluss der Serie bildet der (noch nicht auf deutsch) 2006 erschienene Roman „The Shape Shifters“. Zu Joe Leaphorn gesellte sich als Hauptfigur bald der junge Officer Jim Chee. Tief eingebunden in die Geschichten ist auch die Kultur der Indianer-staemme des Suedwestens, besonders der Hopi und Navajo sowie eine grandiose Beschreibung der Landschaft und der Naturschauspiele, die sich in dieser Gegend zeigen. Hillermans Romane erzielten viele Auszeichnungen, von denen eine ihm wohl am meisten bedeutete - der Navajo Tribe's Special Friend Award - die Ernennung zum besonderen Freund der Navajo.

Obwohl sich in seinen letzten Lebensjahren sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte, versuchte er, weiterhin zu schreiben. Ich kann alle seine Bücher (ich besitze alle in deutscher Sprache erschienenen und lese sie immer wieder gerne) denjenigen empfehlen, die gerne gute Kriminalromane lesen und darüber hinaus noch etwas über die Lebensweise und –umstaende der indianischen Bevoelkerung im Suedwesten der USA aus erster Hand erfahren wollen. Mit Tony Hillerman verlieren wir einen großen der Ethno-Literatur, wie es nur wenige gibt. Er bleibt unvergessen.

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Sie erreichen mich auch über die E-Mail-Adresse: ya-ta-hey@prageric.de

Freund oder Feind? Krafttier oder Bestie? Der Wolf steht für die Gemeinsamkeit, die Familie. Woelfe sind Gemeinschaftstiere, die in den meisten Faellen im Rudel leben.

Die "Cap San Marco"

Auf der Cap San Marco machte ich 1972 drei Reisen als Maschinist mit, die uns von Hamburg über Antwerpen nach Santos und dann nach Buenos Aires fuehrten. Auf der Rueckreise besuchten wir noch einmal Santos und fuhren dann ueber Rotterdam nach Hamburg. Einmal gab es einen Zwischenstop im "Dschun-gelhafen" Paranagua und einmal liefen wir Rio de Janeiro an - ein einmaliges Erlebnis, besonders die Ausfahrt aus dem Hafen bei beginnendem Sonnenuntergang.

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